Gemeinsam veranstalten das Team vom Flößerhaus und der Wallenfelser Frankenwaldverein ein Wirtshaussingen. Wer gerne mitsingen will, sollte sich als Termin den Freitag, 02.10.2026, vormerken. Unser Musikant Hans Gleich wird ab 19.00 Uhr zu bekannten Heimatliedern aufspielen und gesungen wird dazu aus dem neuen Liederheft des Frankenwaldvereins. Weitere Musikanten sind immer herzlich willkommen. Es gibt leckere Brotzeiten aus der Küche des Flößerhauses. Tischreservierungen nimmt das Flößerhausteam unter Tel. 0170/7103748 gerne entgegen.
Unser Jahresprogramm für 2026 enthält wieder ein breites Angebot aus den Bereichen Wandern, Natur, Kultur, Gesundheit und Geselligkeit. Wir haben für alle Generationen interessante Veranstaltungen geplant und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!
FWV-PROGRAMM 2026 (hier klicken!)
Bei herrlichem Sonnenschein wurde der Familientag im „WÄLDLA“ für alle Teilnehmer zu einem wunderbaren Erlebnis. Vor allem die 13 Kinder hatten ihren Spaß auf den tollen Spielplätzen unserer Region. Für die Väter und Mütter sowie Omas und Opas war es zudem ein entspannter Tag, denn die Kinder konnten sich im Kreise von Freunden bestens beschäftigen. Vom NaturErlebnis in Wallenfels ging es zunächst auf den Themenspielplatz in Seibelsdorf, bei dem sich alles um Landwirtschaft und Ernährung dreht. Anders ist es in Wartenfels, wo der neugestaltete Wasserspielplatz wartete. Auf den Spielgeräten am Dorfspielplatz konnte herumgetollt werden und es war auch ein idealer Platz zum Picknicken. Ein Dank an die FWV-Ortsgruppe Wartenfels, die uns ihr Wanderheim und Getränke zur Verfügung gestellt haben. Weiter ging es dann nach Presseck in den Lautengrund, wo eine über 30 Meter lange Rutsche die Kids begeisterte. Höhepunkt war sicherlich das Besteigen des neuen Aussichtsturms am Pressecker Knock. Auch das Umfeld bot zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten für die jungen Teilnehmer. Unsere Familienwartin Dr. Christine Müller-Hümmrich, die mit ihrem Team den Familientag vorbereitet hatte, zeigte sich mehr als zufrieden. Sie übergab allen Kindern noch ein Erinnerungsgeschenk in Form einer Wäldla-Holzkugel.
Mit dem neu konzipierten Herrgottswinkel-Weg ist dem örtlichen Frankenwaldverein ein herausragendes Stück Wegearbeit gelungen. Diese Feststellung traf der Hauptvorsitzende des Gesamtvereins, Roland Wolfrum, bei der Eröffnung der neuen Wanderroute im Rodachtal. Unser Vereinsvorsitzender Mario Stöcker ging in seiner Begrüßung von Ehrengästen und fast 20 Erstwanderern kurz auf die Hintergründe der notwendigen Neumarkierung ein. Der bereits im Jahr 2008 unter der gleichen Bezeichnung angelegte Weg war in den letzten Jahren durch die massiven Borkenkäferschäden und die maschinellen Waldarbeiten so sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ein gefahrloses Begehen nicht mehr möglich war. Die Wallenfelser Ortsgruppe stellte daraufhin Überlegungen an, den Rundwanderweg neu zu gestalten. Wegereferent Michael Stöcker und der Referent für Wandern, Jürgen Schlee, nahmen sich der Aufgabe an. Es entstand ein Rundweg mit wunderbaren Ausblicken in das Tal der Wilden Rodach. Der 6,7 Kilometer lange Rundkurs mit 197 Höhenmetern schmiegt sich an den Nordhang des Allerswaldes und ist auch für Familien mit Kindern geeignet. Einfach der lückenlosen Markierung RT 13 (grün auf weißem Grund) folgen. Nach der Eröffnungsrunde stärkten sich die Wanderer, darunter auch erster Bürgermeister Jens Korn, in der Wanderhütte Herrgottswinkel mit einer Brotzeit. Bei der Veranstaltung wurde auch der neu gestaltete Wegeflyer für den Herrgottswinkel-Weg vorgestellt.
Flyer Herrgottswinkel-Weg zum Download
Der Frankenwaldverein Wallenfels hatte zusammen mit Ergotherapeutin Lisa Beyerlein zu einer Fortsetzung der "Gesundheitswanderungen" eingeladen. Trotz einer schlechten Wetterprognose fanden sich 20 Interessierte am Wanderparkplatz Leutnitztal ein, um sich gemeinsam mit Lisa auf eine Sinnesreise zu begeben. Neben den klassischen fünf Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen erfuhren die Teilnehmenden, dass auch Gleichgewicht, Hunger, Durst, Schmerz oder Temperaturempfinden zu den menschlichen Sinnen gehören. Während der entspannten Abendwanderung entlang der Leutnitz wurde an verschiedenen Stationen Halt gemacht, um gezielt einzelne Sinne wahrzunehmen und mit kleinen Übungen zu schärfen. Dabei konnten einige der Teilnehmenden besondere Kraftorte wie eine verlassene Fischerhütte oder eine monumentale Fichte mit fünf einzelnen Stämmen zum ersten Mal bewundern. Selbst erfahrene Wanderer mussten zugeben, dass ihnen manche etwas verborgene Stellen zuvor noch nicht aufgefallen sind. Wegereferent Michael Stöcker gab zudem an vielen Stellen einen kleinen Exkurs, wie diese besonderen Orte entstanden sind. Neben den Sinnen wurde auch die Flora im Leutnitztal und deren Wandel näher betrachtet. Als Abschluss der Sinneswanderung wurden die Teilnehmenden von Lisa mit selbstangesetzten Tees überrascht. Dass die Gesundheitswanderung allen gefallen hatte, zeigte der große Applaus, den Lisa bei der Verabschiedung erhielt.

Es ist schon beeindruckend, welche Faszination von der Arnikapflanze ausgeht. Davon konnten sich 14 Naturliebhaber bei der Führung der Arnika-Akademie in Teuschntz überzeugen. Kräuterpädagogin Ulrike Kaiser verstand es gekonnt, auf der vier Kilometer langen Wanderung durch die saftige Teuschnitz-Aue, die Vorzüge der vielen Kräuterarten zu erklären. Die Fläche, die durch Waldrückbau und dem Freihalten von Bewuchs zu einem Idyll geworden ist, ist Standort vieler Kräuterpflanzen, von denen einige sogar probiert werden konnten. Highlight der Tour waren zum Ende hin die Vorkommen der Heilpflanze Arnika. Als "Prinzessin" bezeichnete die Kräuterfachfrau Ulrike Kaiser die Pflanze. Nach der Führung durch den Kräutergarten der Akademie verlegte die Gruppe in die sanierte Altstadt von Teuschnitz, wo sie von Bürgermeister Frank Jakob in der wunderbar sanierten Gaststätte "Schwarzes Kreuz" begrüßt wurden.